Claude · Foto: Lachlan Hardy, CC BY 2.0
subagent-driven-development
Zuletzt aktualisiert:
Typ
Skill
Lizenz
MIT
Quelle
Anwendungsfeld
Claude Skills
Fortgeschrittene, die große Pläne parallel und mit Qualitätskontrolle abarbeiten.
Voraussetzungen
- Ein bereits erstellter Implementierungsplan mit mehreren, weitgehend unabhängigen Tasks (z. B. aus writing-plans)
- Eine Claude-Code-Session, in der Subagenten dispatcht werden können
Einordnung
Orchestrierung mehrerer Subagenten pro Task lohnt sich nur, wenn bereits ein detaillierter, in unabhängige Tasks gegliederter Plan vorliegt.
Führt Implementierungspläne über Subagenten aus (Implementer- und Task-Reviewer-Prompts), Aufgabe für Aufgabe mit Review.
Für wen: Fortgeschrittene, die große Pläne parallel und mit Qualitätskontrolle abarbeiten.
Im Detail
Der Skill orchestriert die Umsetzung eines Implementierungsplans, indem für jede Aufgabe ein frischer Implementer-Subagent gestartet wird, gefolgt von einem Task-Review (Spezifikationstreue plus Codequalität) und am Ende einer breiten Gesamtprüfung des kompletten Branches. Der Grundgedanke: Subagenten erhalten isolierten, präzise zugeschnittenen Kontext statt der gesamten Sitzungshistorie, wodurch sie fokussiert bleiben und der eigene Kontext für Koordinationsaufgaben erhalten bleibt. Besonders geeignet für Pläne mit voneinander unabhängigen Aufgaben, die sich sequenziell an separate Agenten delegieren lassen, statt alles in einer durchgehenden Sitzung selbst umzusetzen.
Schritt für Schritt
- Prüfen, ob der Plan aus mehreren abgrenzbaren Tasks besteht, die sich einzeln umsetzen und prüfen lassen
- Für den ersten Task einen Implementer-Subagenten mit genau diesem Auftrag starten
- Nach Abschluss einen Task-Reviewer-Subagenten das Ergebnis gegen Spezifikation und Codequalität prüfen lassen
- Erst bei Freigabe zum nächsten Task übergehen, sonst nachbessern lassen
- Nach dem letzten Task eine übergreifende Review über den gesamten Branch anstoßen
- Bei nur einer kleinen Einzeländerung stattdessen executing-plans ohne separate Review-Schicht nutzen
Beispiel aus der Praxis
Für einen Plan mit acht Tasks zur Umstellung eines Auth-Moduls setzt ein Implementer-Subagent Task für Task um; nach jedem Task prüft ein Reviewer-Subagent Spezifikationstreue und Codequalität, bevor der nächste Task startet. So bleiben Fehler auf einen Task begrenzt, statt sich durch den ganzen Plan zu ziehen.
Praxis-Tipp
Nutzen Sie ihn nach writing-plans, wenn der Plan in klar abgegrenzte Einzelaufgaben zerfällt – für jede Aufgabe startet dann automatisch Implementer plus Reviewer.
Stolperfallen
Bei kleinen Einzeländerungen erzeugt die Review-Schicht unnötigen Overhead — dafür ist executing-plans die schnellere Wahl. Sind Tasks in Wirklichkeit voneinander abhängig, verliert der jeweils frische Subagent Kontext aus vorherigen Tasks und trifft inkonsistente Entscheidungen.
Siehe auch
Lizenz & Quelle
- Lizenz: MIT
- Quelle: obra/superpowers
Häufige Fragen.
Worin unterscheidet sich das von executing-plans?
executing-plans führt den Plan ohne separate Review-Schicht aus; subagent-driven-development ergänzt nach jedem Task eine eigene Prüfung durch einen Reviewer-Subagenten.
Für welche Pläne lohnt sich das?
Vor allem für umfangreiche, aus writing-plans hervorgegangene Pläne, bei denen sich Fehler früher Tasks sonst durch den ganzen Plan ziehen würden.
Muss ich während der Ausführung eingreifen?
Nein, die Skill ist auf durchgängige Ausführung ohne Zwischen-Check-ins ausgelegt, außer bei Blockaden oder echter Ambiguität.
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Passt dazu.
brainstorming
Erzwingt eine strukturierte Anforderungs- und Design-Phase (Fragen, Alternativen, Spezifikation) vor jeder kreativen Arbeit — bevor Code entsteht.
writing-plans
Erstellt aus einer Spezifikation einen detaillierten, schrittweisen Implementierungsplan mit Review-Prompt.
executing-plans
Arbeitet einen geschriebenen Plan diszipliniert mit Review-Checkpoints ab, statt frei zu improvisieren.
