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Claude · Foto: Lachlan Hardy, CC BY 2.0

SkillClaude SkillsLizenz: MITfrei kopierbar

brainstorming

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Typ

Skill

Lizenz

MIT

Anwendungsfeld

Claude Skills

Alle, die verhindern wollen, dass Claude „einfach losbaut“, bevor die Anforderungen klar sind.

Voraussetzungen

  • Claude Code oder ein kompatibles Tool mit Skill-Unterstützung
  • Die Skill-Sammlung „Superpowers“, da auf deren Folge-Skills (writing-plans, executing-plans) verwiesen wird
  • Ein zumindest grob umrissenes Vorhaben, zu dem Fragen beantwortet werden können

Einordnung

AufwandEinrichtung & Einarbeitung2/5 · eher geringNutzenErtrag im Alltag4/5 · eher hochVoraussetzungenWas vorher da sein muss2/5 · eher gering1 = gering5 = hoch

Der Einstieg ist niedrigschwellig, der Nutzen zeigt sich vor allem bei vagen Anforderungen.

Erzwingt eine strukturierte Anforderungs- und Design-Phase (Fragen, Alternativen, Spezifikation) vor jeder kreativen Arbeit — bevor Code entsteht.

Für wen: Alle, die verhindern wollen, dass Claude „einfach losbaut“, bevor die Anforderungen klar sind.

Im Detail

Der Skill brainstorming schaltet sich vor jede kreative Aufgabe – neue Features, Komponenten, Funktionalität – und verhindert, dass Claude Code direkt drauflos programmiert. Stattdessen stellt er gezielt Fragen, eine nach der anderen, klärt Anforderungen und Alternativen und legt erst danach eine Spezifikation vor, die Sie freigeben müssen. Der Mehrwert: Missverständnisse über den eigentlichen Bedarf fallen vor dem Schreiben von Code auf, nicht erst danach beim Review. Das kostet spürbar Zeit gegenüber einem direkten „bau das“ – lohnt sich also vor allem bei mehrdeutigen oder größeren Aufgaben, nicht bei einem klaren Ein-Zeilen-Bugfix. Der Skill besteht ausdrücklich auch bei scheinbar simplen Aufgaben auf dieser Phase.

Schritt für Schritt

  1. Beantworten Sie die Fragen, die nacheinander gestellt werden, statt alles vorwegzunehmen.
  2. Bringen Sie eigene Einschränkungen wie Zeit, Zielgruppe oder technische Grenzen aktiv ein, da der Skill sie nicht erraten kann.
  3. Prüfen Sie die vorgeschlagenen zwei bis drei Lösungsansätze samt Vor- und Nachteilen, bevor Sie sich entscheiden.
  4. Lesen Sie das entstehende Spezifikationsdokument gegen, bevor Sie es freigeben.
  5. Geben Sie das Design erst frei, wenn wirklich alle offenen Fragen geklärt sind, denn erst danach beginnt die Umsetzung.

Beispiel aus der Praxis

Sie bitten um eine „einfache Todo-Liste“. Statt direkt Code zu schreiben, fragt der Skill nach Zielgruppe, Speicherort der Daten und Mehrbenutzerbetrieb, schlägt danach zwei Umsetzungsvarianten vor und legt erst nach Ihrer Freigabe eine Spezifikation an.

Praxis-Tipp

Beschreiben Sie Ihre Idee zunächst bewusst vage, z. B. „Ich brauche eine Benachrichtigungsfunktion“, und lassen Sie den Skill die fehlenden Details erfragen.

Stolperfallen

Wer die Rückfragen nur knapp abnickt, bekommt trotzdem eine Spezifikation — aber eine, die die eigentlichen Anforderungen verfehlt. Bei sehr kleinen Änderungen kann der erzwungene Ablauf aufwendig wirken, lässt sich laut Beschreibung aber nicht überspringen.

Siehe auch

Lizenz & Quelle

Häufige Fragen.

Kann ich den Skill überspringen, wenn ich die Anforderungen schon genau kenne?

Laut Beschreibung gilt das Gate für jedes Vorhaben unabhängig von der Komplexität; bei bereits klaren Vorgaben bietet sich aber der direkte Wechsel zu writing-plans oder executing-plans an.

Wo wird das erstellte Spezifikationsdokument abgelegt?

Es wird laut Beschreibung mit Datum und Thema unter docs/superpowers/specs gespeichert und dient als Grundlage für die spätere Umsetzung.

Ersetzt der Skill die Abstimmung mit dem Team?

Nein, er strukturiert nur die Fragen an die anfragende Person; die fachliche Entscheidung bleibt bei den Beteiligten.

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