Windows-10-Rechner nach dem Support-Ende: verschrotten, upgraden oder umrüsten?
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Was bedeutet das Support-Ende von Windows 10? Kurz: Seit dem 14. Oktober 2025 liefert Microsoft keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr. Der Rechner läuft weiter — aber jede neu entdeckte Sicherheitslücke bleibt offen. Fürs Online-Banking und E-Mails ist das auf Dauer keine gute Idee. Millionen Rechner in Deutschland sind betroffen, sehr wahrscheinlich auch einer bei Ihnen im Haushalt.
Die drei ehrlichen Optionen
1. Upgrade auf Windows 11 — wenn der Rechner es kann. Kostenlos, aber Microsoft verlangt bestimmte Hardware (TPM-2.0-Chip, neuere Prozessoren). Ob Ihr Gerät geeignet ist, prüfe ich in fünf Minuten. Oft scheitert es nur an einer Einstellung im BIOS, nicht an der Hardware selbst.
2. Die Gnadenfrist verlängern. Microsoft bietet erweiterte Sicherheitsupdates (ESU) für Privatnutzer an — ein Jahr Aufschub, teils sogar kostenlos über ein Microsoft-Konto. Das ist eine Brücke, keine Lösung: Spätestens Ende 2026 stellt sich die Frage erneut.
3. Dem alten Rechner ein zweites Leben geben. Mein Favorit bei gut erhaltener Hardware: ein leichtgewichtiges Linux (z. B. Linux Mint) macht aus einem „zu alten“ Windows-10-PC einen flotten, sicheren Rechner fürs Surfen, Mailen und Office — kostenlos und noch Jahre mit Updates versorgt. Für viele Alltagsnutzer fühlt sich das vertrauter an, als man denkt.
Was sich NICHT lohnt
Panikkäufe. Ein Rechner von 2018 mit SSD und 8 GB RAM ist kein Elektroschrott — oft reicht eine kleine Aufrüstung oder eben Option 3. Anders herum: In ein Gerät mit alter Festplatte (HDD) noch Geld zu stecken, lohnt selten. Genau diese Einschätzung mache ich ehrlich — auch wenn dabei kein Auftrag herausspringt.
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