Lokale LLMs · Foto: derekGavey, CC BY 2.0
TinyLlama
Zuletzt aktualisiert:
Typ
Modell
Lizenz
Apache-2.0
Quelle
Anwendungsfeld
Lokale LLM-Modelle
Voraussetzungen
Keine besonderen — direkt loslegen.
Community-Projekt, läuft wirklich überall (Raspberry Pi). Qualitativ überholt, aber als Test-/Lern-Modell und für Embedded-Basteleien beliebt.
So nutzt du es
Am einfachsten per Ollama: ollama pull <modellname> und dann ollama run <modellname> — oder komfortabel mit LM Studio (grafische Oberfläche, Modell-Suche eingebaut). Die Hardware-Angaben unten beziehen sich auf die übliche 4-Bit-Quantisierung (Q4).
Größen & Hardware
- Verfügbare Größen: 1.1B
- Empfohlene Hardware (Q4): ~1 GB
Im Detail
TinyLlama war eines der ersten Community-Projekte, das zeigte, dass ein 1,1B-Parameter-Modell mit genug Trainingsdaten (3 Billionen Token) überraschend brauchbar wird. Mit rund 1 GB Speicherbedarf läuft es praktisch überall, selbst auf einem Raspberry Pi. Qualitativ ist es inzwischen von Modellen wie SmolLM3 oder Qwen 3 in kleinen Größenklassen überholt worden – für ernsthafte Anwendungen ist es keine gute Wahl mehr. Seinen Platz hat TinyLlama heute als Test- und Lernmodell: um Inferenz-Pipelines auf schwacher Hardware zu debuggen, Latenzen zu messen oder Embedded-Projekte zu prototypisieren, bevor man auf ein stärkeres Modell wechselt.
Praxis-Tipp
Auf einem Raspberry Pi oder alten Laptop zuerst mit TinyLlama testen, ob die Inferenz-Pipeline (llama.cpp, Ollama) überhaupt läuft, bevor man ein größeres Modell lädt.
Siehe auch
Lizenz & Quelle
Erfahrungen & Kommentare.
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Passt dazu.
Llama 3.1
Der Meta-Klassiker mit 128K Kontext. 8B ist ein sehr solider Allrounder für schwächere Hardware, spricht ordentlich Deutsch.
Llama 3.3
Leistet laut Meta ungefähr so viel wie das riesige 405B-Modell — der Preis-Leistungs-Tipp, wenn man 64 GB (z. B. Mac Studio) hat.
Llama 4 (Scout / Maverick)
Metas MoE-Generation mit sehr großem Kontext und Bildverständnis. Für Heim-Hardware meist zu groß — eher für Server/Mac Studio 128 GB+.
